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Mit natürlichen Mitteln erfolgreich
auch gegen die schlimmsten Keime






Montag, 11. April 2016
Puls, 21.05 h

Eine ganze Sendung zum Thema Phagen-Therapie.
Jetzt auf Youtube ansehen:

Fernsehen DRS1



Von Mike Adams
Phagen-Therapie
ist reine, angewandte Naturwissenschaft!

Phagentherapie hat nichts zu tun mit Heilmethoden auf unklarer oder wissenschaftlich fragwürdiger Basis.
Hochqualifizierte Aerzte und Mikrobiologen haben während Jahrzehnten die Methode entwickelt für medizinische und auch vor allem militärische Zwecke (gegen biologische Waffen).
Phagentherapie scheut nicht die Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt.

Lesen Sie mehr dazu hier


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Was darf man von den Experten in der Sendung Puls halten?


Hmm, wessen Stimme spricht denn da?
In der Sendung Puls des Schweizer Fernsehens traten zwei Experten auf, deren Äusserungen nicht unwidersprochen bleiben dürfen. Diejenigen Bekannten, die mich nach der Sendung angerufen hatten, sagten alle in etwa dasselbe: sie hätten sofort gemerkt, dass die beiden 'Fachleute' als eine Art Bauchredner für die schlecht versteckten Interessen der Pharma-Industrie im Fernsehen auftraten.

Die Behauptungen und Verdächtigungen, die ausgesprochen wurden, waren zum grössten Teil tendenziös manipuliert, wenn nicht sogar schlicht unwahr. In derselben Sendung stellte eine echte Expertin fest: Jedes Jahr könnten in der Schweiz viele Menschen schwerste Infektionen überleben, wenn ihnen die Möglichkeit zu einer Phagen-Therapie gegeben würde. Habe ich das richtig gehört?

"Die Behörden" sind schuld
Stets versucht man dem Laien die strikte Ablehnung der Phagen-Therapie hierzulande mit dem Argument zu rechtfertigen, 'die Behörden' würden sie angeblich verbieten. Dazu ist erstens zu sagen, dass 'die Behörden' wesentlich von Firmen beeinflusst werden, denen immer nur eines wichtig ist: Profit. Hierfür werden Millionen an 'Lobbyisten' bezahlt, die den Politikern oft gleich selbstverfasste, vollständige Gesetzestexte beschluss- und druckreif liefern. Der Experte, der vor die Kamera tritt und 'die Behörden' verantwortlich macht, gehört gerade zu der Gruppe von Leuten, die 'den Behörden' vorgeben, wie die Vorschriften gestaltet werden sollen; eine unredliche Argumentationsweise mindestens.


Die Helsinki Deklaration erlaubt schon heute den Einsatz 'nicht zugelassener' Substanzen wenn sonst nichts hilft.
Verschwiegen: Die Helsinki Deklaration

Aber 'die Behörden' verbieten das gar nicht so absolut. Es gilt die sogenannte 'Helsinki Deklaration' das jedem Arzt das Recht einräumt, auch nicht zugelassene Heilmethoden HIER BEI UNS einzusetzen, wenn sonst nichts anderes mehr hilft und wenn der Patient einverstanden ist: Mit dem Angebot einer 'nicht zugelassenen' Phagen-Therapie konfrontiert, die schnell und sicher wirkt, keine bekannten Nebenwirkungen hat und erst noch billig zu haben ist, glaube ich, dass wohl jeder, dem man sonst ein Bein amputiert oder den man schon zum Sterben aufgegeben hat, dieses Angebot dankbar annehmen möchte. Die Experten zogen es aber vor, das Publikum über diese schon heute anwendbare Alternative nicht zu informieren.

Die Haltung der beiden Experten gegenüber dem Leiden der betroffenen Patienten muss als skandalös und menschenverachtend bezeichnet werden. Es ist schwer vorstellbar, dass man den Unsinn nicht mit voller Täuschungsabsicht dem Publikum unterjubelt. Hier widerlege ich anschliessend ein paar Behauptungen, bei denen ich das Gefühl habe, die wollen den interessierten Zuschauer für blööd verkaufen:


Reine Panikmache! Aufgrund des völlig unterschiedlichen Replikationsmechanismus, können die unterschiedlichen Phagen relativ leicht getrennt werden. Fachgerecht hergestellte Phagen wie diejenigen von Eliava, führen nicht wie behauptet zur Entwicklung neuer, schlimmerer Erreger.
Lytische versus lysogene Phagen

Da malte der Experte mit der ganzen Authorität seiner Position an der ETH ein Horrorbild, dass eine Art von Phagen - die lysogenen - sich genetisch verändern und grausam fürchterliche, neue Erreger produzieren könnten. Diese Möglichkeit ist theoretisch gegeben, allerdings lässt sich schon bei der Kultur der Phagen eine klare Trennung vornehmen. Praktisch besteht diese Gefahr nicht, mindestens nicht mit den Produkten aus Tiflis. In 100 Jahren hat man gelernt, mögliche Risiken zu beherrschen. Der Professor, als führender Phagenforscher angepriesen, müsste das eigentlich wissen. Er rechnet offenbar damit, dass der Laie nicht imstande sein würde, diese bewusste Manipulation zu erkennen. Bis ins Mark erschrocken, soll der Patient sich von der angeblich so riskanten Therapie fernhalten und viel besser auf die vertrauten Antibiotika bauen, resp. brav warten, bis der vom Professor 'wissenschaftlich' entwickelte und mit 'Studien' abgesicherte und endlich patentierbare Phagensaft mit unanständigem Profit zur Freude aller shareholder und zu Lasten der Krankenkassen vermarktet werden kann.

Bakterien, resp. die Phagen werden sehr schnell resistent?
Das ist nun völliger Blödsinn, in mehrfacher Hinsicht. Mit ein paar Worten verleumdet der Professor ein wertvolles Produkt und es braucht nachher grosse Anstrengungen, die Wahrheit unter dem Lügenberg wieder auszubuddeln. Phagen sind natürliche Parasiten der Bakterien, und das wohl schon seit Milliarden von Jahren. Wie soll denn das gehen mit der 'sehr schnellen' Resistenzbildung? Ich kann mich irren, aber meines Wissens ist so eine Resistenzbildung noch nicht nachgewiesen worden. Es gibt den Begriff Co-Evolution: die Phagen passen sich im Unterschied zu Antibiotika oder des Professors Enzymen schnell den veränderten Wirtsorganismen an.

Das mit der angeblichen schnellen Resistenzbildung ist nichts als inkompetentes Geschwätz. Wenn wir Bakterien bekämpfen ist das - wie's das Verb schon suggeriert - ein Krieg. Wenn wir Bakterien mit Antibiotika behandeln, ist es, als würden wir auf diese mit einer gewaltigen Schrotflinte schiessen. Die Antibiotika haben meistens ein breites 'Schussfeld' und alles was im Bereich der 'Waffe' liegt, wird getötet, ob Feind oder Freund. Aber es bleiben immer auch Halbtote auf dem Schlachtfeld zurück. Die Toten bleiben tot, aber die Überlebenden lernen, wie sie sich in Zukunft gegen den Angreifer wehren können. Das sind dann die resistenten Keime.

Beim Kampf der Phagen gegen die Bakterien blicken wir auf ein völlig anderes Schlachtfeld
Hier schiesst nicht jemand mit einer Schrotflinte auf gut Glück in die feindliche Armee. Hier fällt eine gewaltige Übermacht von 'Soldaten' über jedes einzelne Bakterium her und alle stechen blitzartig auf den 'Feind' ein. Ein von Phagen befallenes Bakterium hat keine Chance, diesen zu entrinnen. Hier bleiben keine Halbtoten auf dem Schlachtfeld zurück. Besonders verheerend für den Feind: Während des Angriffs multipliziert sich jede Phage innerhalb kürzester Zeit um das tausendfache. Die neuen Soldaten schwärmen aus und befallen gezielt weitere feindliche Keime, bis alle diese Bakterien erledigt sind.

Bakterien, die von Phagen befallen werden, sind kurz darauf mit Sicherheit tot. Hier bleiben keine Halbtoten übrig, die sich nachher anpassen und resistent werden können. Der Professor als Phagen-Koryphäe weiss das genauso gut wie ich.

Wahr ist, dass die Phagen oft aus vielerlei Gründen Schwierigkeiten haben, zum Infekt vorzudringen
Der Professor möchte nun, dass wir glauben, dass er mit seiner Arbeit dieses Hindernis zu überwinden vermöge. Mit einer etwas gar stark versimplifizierten Grafik will er uns davon überzeugen, dass sein modifiziertes Produkt den intakten Phagen überlegen sei. Der Phage sei einfach zu gross, um in die Bakterienzelle eindringen zu können. Das durch seine Forschung isolierte Phagen-ENZYM hingegen könne durch eine Art Kanalisationsöffnung problemlos eindringen. Und gegen das von Ihm verdankenswerterweise isolierte Enzym könne sich das Bakterium NIEMALS wehren.

Alles falsch
Ein paar Lügen mit zwei, drei Sätzen in den Aether gesprochen und man muss fast eine Dissertation schreiben, um sie gegenüber dem Laien zu entlarven:


Klicken Sie auf das Bild um eine dramatische Inszenierung eines Phagenangriffs realitätsnah anzusehen.
Link zum Video
Der Phage hat gar kein 'Interesse', ins Bakterieninnere vorzudringen. Der Phage entleert durch eine Art Injektionsnadel sein Erbgut durch die Zellwand ins Zellinnere. Bei den biochemischen Prozessen, die bei der tausendfachen Replikation des Phagen ablaufen, entsteht ein Enzym mit dessen Hilfe schlussendlich die Zellwand zersetzt wird. Dabei wird es uns als besonders geniale Leistung 'der Forschung' verkauft, dass man eigentlich ja nur diese Enzyme brauche, um die Bakterien zu killen. Und das sei dann genau das, was die angeblichen 'Behörden' erwarteten. Ein Enzym, das immer gleich bliebe und gegen das sich das Bakterium nie werde wehren können. Das wird sich als eine Sackgasse erweisen, wage ich vorherzusagen.

Mein Wissensstand ist der, dass es gegen jedes Enzym auch einen sog. Inhibitor gibt, der die Wirkung des Enzyms modifiziert oder gar neutralisiert. Das wird beim Phagen-Enzym nicht anders sein. Die Leistung des  Professors ist aber gar nicht so ingeniös, wie er uns suggeriert. In den Phagen-Produkten aus dem Eliava Institut hat es natürlicherweise genau diese freien Enzyme ebenfalls. Sie entstehen unvermeidlicherweise bei der Produktion der Phagen. Die Leistung des Professors liegt in dem einfachen Vorgang des Filterns. Zwar ist der Filter sehr kleinmaschig, aber das kann man kaufen. Die Phagen hält man zurück und die Enzyme passieren. Viel mehr macht der Professor da nicht.




Phagen vermehren sich im befallenen Bakterium schnell und zahlenmässig enorm.
Aber ist es wirklich wahr, dass die Enzyme besser eindringen? Grundsätzlich ist es wohl so: Wenn sich ein Bakterium einen Weg durchs Gewebe gebahnt hat, wird der sehr viel kleinere Phage durch den gleichen Gang zum Bakterium finden.

Die grösste Dummheit bei dieser Enzym-Therapy ist aber, dass man die mächtigste Waffe der Phagen damit ausschaltet, nämlich die schnelle und zahlenmässig unheimliche Vermehrung der Phagen. Klar, es leuchtet ein:
eine Medizin die sich im Patienten exponentiell vermehrt und dabei eine immer stärkere Wirkung entfaltet (statt sich wie ein Antibiotikum abzubauen), kann kein gutes Geschäft werden
.


Ein wahrer Experte: Dr. Revaz Adamia, † 2014. Ehemaliger Direktor des Eliava Instituts. International bekannter Bakteriologe, Phagenforscher.
Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

Professor Loessner stellt eine bewiesenermassen meist sehr gute und schnell wirksame Therapie als unterlegen hin, nur um - wie es scheint - die eigenen Elaborate als überlegen und einzigig brauchbare Alternative darzustellen. Der leider 2014 verstorbene, sehr geschätzte Dr. Revaz Adamia, ehemaliger Direktor des Eliava Institutes hat es ganz träf ausgedrückt: 'pure ignorance'

Ja, ich bin masslos verärgert
Es empört extrem, dass in der Sendung – offensichtlich ohne Hintergrundwissen – pauschale Behauptungen und die Methode diffamierende Aussagen gemacht wurden. Allein die Aussage, man fange sich dann in so einer Klinik wie dem Eliava Institut eher noch weitere Keime ein, fand ich eine verleumderische Frechheit. Auch die per excusi als gefährlich ansteckend diffamierte Türkei braucht den Vergleich mit der Schweiz hinsichtlich medizinischer Kompetenz sicher nicht zu fürchten. Ich bin zudem der Meinung, dass das Auftreten von z.B. multiresistenten Keimen in solchen Gebieten viel weniger häufig ist als etwa in Deutschland oder der Schweiz. Das lässt sich alleine schon aus der Geschichte der Entwicklung der Phagen-Therapie ableiten: Die heilenden Phagen werden bis heute in der Kanalisation, im Güllenloch und anderen eher unappetitlichen Orten gefunden, wo sich halt eben die Bakterien ansammeln. Der Bauer wird weniger krank als der Buchhalter, weil der Bauer eben mehr Kontakt mit Phagen hat. Auf die Placebo-Frage mit dem Unterton: "Hat er sich das am Ende nur eingebildet?" hätte man gut und gerne verzichten können. Die Experten haben ja selber den Wirkungsmechanismus vorgeführt und der läuft zwangsläufig immer gleichartig ab, ob der Patient dem Arzt nun gefallen (lat. placebo) will oder nicht.

Die Sendung des Fernsehens DRS ist insgesamt aber sehr gelungen. Nur die Experten haben enttäuscht: dogmatisch, verhärtet und etwas peinlich geradezu. Da habe ich ganz anders eingestellte Kollegen der beiden Experten kennengelernt, die sich über meinen Erfolg freuten und mir weiterhin alles Gute wünschten. Das Beste für den Patienten an erster Stelle:  Das wäre der richtige Kompass für Wissenschaft und Politik. Es geht um die Gesundheit, das Wohlergehen und das Lebensglück von sehr vielen Menschen.










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