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Montag, 11. April 2016
Puls, 21.05 h

Eine ganze Sendung zum Thema Phagen-Therapie mit dem Autor dieser Webseite als Patient in Tiflis.
Jetzt auf Youtube ansehen:

Fernsehen DRS1


Mehr Schein als Sein. Schulmedizinische Behandlungen sind riskanter, als man uns glauben macht:

Von Mike Adams

Phagen-Therapie
ist reine, angewandte Naturwissenschaft!

Phagentherapie hat nichts zu tun mit Heilmethoden auf unklarer oder wissenschaftlich fragwürdiger Basis. Hochqualifizierte Aerzte und Mikrobiologen haben während Jahrzehnten die Methode entwickelt für medizinische und auch vor allem militärische Zwecke (gegen biologische Waffen).
Phagentherapie scheut nicht die Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt.

Lesen Sie mehr dazu hier


HomeKontroversDer Fall Semmelweis DIESE SEITE WEITER EMPFEHLEN:

Phagen-Therapie: Aus dem Fall Semmelweis nichts gelernt

"Der Retter der Frauen"

Würde sich einer wie Ignaz Semmelweis heute genauso für die Phagen-Therapie einsetzen wie damals für bessere Hygiene in den geburtshilflichen Abteilungen der Spitäler, er würde feststellen, dass sich seit 1850 in der Medizin hinsichtlich Ignoranz, blindem Autoritäten-Gehorsam und Standesdünkel nicht viel geändert hat. Ohne Diagnose absolut willkürlich in eine Irrenanstalt eingewiesen und zwei Wochen später von Pflegern im Hof totgetrampelt zu werden: das war der Lohn für einen Arzt, dem die Medizin eine der grössten Errungenschaften zu verdanken hat. Die Geschichte von Ignaz Semmelweis sei hier erzählt als Alarm und Mahnung an alle, die glauben, es wende sich immer alles automatisch zum Guten.

Auch damals ging's um Infektionen: Die damaligen Aerzte sezierten Leichen und schritten gleich darauf zu Entbindungen, mit dreckigen Kitteln und ungewaschenen Händen. Semmelweis wies nach, dass die hohe Sterberate der Mütter (teilweise bis 30 Prozent) auf diese katastrophalen hygienischen Zustände zurückzuführen waren. Das sog. Kindbettfieber machte jede Schwangerschaft hochgradig lebensgefährlich. Hätte es schon dazumal eine PharmDeathClock gegeben, wäre das Kindbettfieber wohl an erster Stelle gestanden, noch vor der gefürchteten Lungenentzündung. Für seinen Einsatz für eine bessere Hygiene wurde Semmelweis von breiten Schichten der Aerzteschaft geschnitten, gemobbt und schliesslich umgebracht.

Den kursiven Text habe ich der Einfachheit halber stellenweise Wikipedia entnommen. Die Mediziner und die Studenten führten täglich klinische Sektionen an den Leichen der Patientinnen durch, die zuvor am Kindbettfieber verstorben waren. Anschließend wuschen sie sich die Hände mit Seife (oder in einzelnen Fällen überhaupt nicht), desinfizierten sie jedoch nicht. Mit diesen Händen untersuchten sie zwischendurch Frauen während der Entbindung und übertrugen dabei infektiöses Material. Die eigentliche Ursache der Infektion – die Übertragung von Bakterien, die normalerweise massenhaft auf den Händen vorhanden sind – war damals noch nicht bekannt...

Ignaz Semmelweis wies seine Studenten daher an, nach Leichensektionen die Hände und Instrumente mit Chlorlösung, später mit dem billigeren Chlorkalk zu desinfizieren – wie sich herausstellte, eine wirkungsvolle Maßnahme, da die Sterblichkeitsrate von 12,3 auf zwei bis drei Prozent sank (am Ende noch 1,5 Prozent)...

Trotz dieses Erfolgs wurden die Arbeiten von Semmelweis lange Zeit nicht anerkannt. Seine Studenten hielten Sauberkeit für unnötig, und viele Ärzte wollten noch immer nicht wahrhaben, dass sie selbst die Verursacher jener Krankheit waren, die sie eigentlich heilen wollten. Einige Ärzte, wie Gustav Adolf Michaelis, veranlasste dies dazu, sich das Leben zu nehmen, da sie diese Schuld nicht ertrugen. Andere Mediziner feindeten Semmelweis stark an. Eine Verlängerung seiner Assistenzarzttätigkeit wurde ihm verwehrt...

Semmelweis antwortete mit deutlichen, nicht immer diplomatischen Worten in offenen Briefen an führende Professoren der Geburtshilfe:

    „Ich trage in mir das Bewusstsein, dass seit dem Jahre 1847 Tausende und Tausende von Wöchnerinnen und Säuglingen gestorben sind, welche nicht gestorben wären, wenn ich nicht geschwiegen, sondern jedem Irrtum, welcher über Puerperal-Fieber verbreitet wurde, die nötige Zurechtweisung hätte Teil werden lassen […]. Das Morden muss aufhören, und damit das Morden aufhöre, werde ich Wache halten, und ein jeder, der es wagen wird, gefährliche Irrtümer über das Kindbettfieber zu verbreiten, wird an mir einen rührigen Gegner finden...“
– (An Späth in Wien, 1861)

    „Sollten Sie aber, Herr Hofrat, ohne meine Lehre widerlegt zu haben, fortfahren, Ihre Schüler und Schülerinnen in der Lehre des epidemischen Kindbettfiebers zu erziehen, so erkläre ich Sie vor Gott und der Welt für einen Mörder.“
– (An Scanzoni in Würzburg, 1861)

Die sogenannten 'Spitalkäfer', besonders heimtückische Bakterien, mit denen Patienten oft in Spitälern infiziert werden, beweisen, dass Semmelweis' Lehre auch heute durchaus noch aktuell ist ("Aerztekittel als Bakterienschleuder").

Einem modernen Semmelweis, der die Phagen-Therapie praktizieren möchte, ginge es heute nicht viel anders wie damals: Die Erkenntnisse würden nicht anerkannt und von Kollegen als 'spekulativer Unfug' abgelehnt. Dabei gilt seine Studie von 1847/48 ... heute als erster praktischer Fall von evidenzbasierter Medizin (auf empirische Belege gestützte Heilkunde) in Österreich und als Musterbeispiel für eine methodisch korrekte Überprüfung wissenschaftlicher Hypothesen.

Evidenzbasierte Medizin: Gilt das nicht auch für die Phagen-Therapie, die nachweislich im ehemaligen Ostblock an Millionen von Patienten ihre verblüffende Wirkung bewies?

Millionen sterben im 'fortschrittlichen' Westen an den Folgen von schweren Infektionen, welche mit einer Phagen-Therapie mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit hätten gerettet werden können. Da tönen einem die Worte Semmelweis' in den Ohren nach: "Für mich gibt es kein anderes Mittel, dem Morden Einhalt zu tun, als die schonunglose Entlarvung meiner Gegner, und niemand, der das Herz auf dem rechten Fleck hat, wird mich tadeln, dass ich diese Mittel ergreife."

Die Sache mit dem Tadeln: dessen bin ich mir heute nicht so sicher. Eine deutliche Sprache erschreckt in diesen Zeiten viele Leute mehr, als die Gefahr, eines Tages sinnloserweise an einer Infektion elendiglich zugrunde zu gehen.


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